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Das ist eine der häufigsten Fragen, die Eltern im Winter stellen – und paradoxerweise auch eine derjenigen, die den Schlaf am meisten beeinträchtigen. Die Antwort ist einfach und eindeutig: Die ideale Temperatur im Babyzimmer liegt unabhängig von der Jahreszeit zwischen 18 und 20 °C.
Dieser Temperaturbereich ist angenehm genug, damit das Baby nicht friert, ohne dass es zu einer Überhitzung kommt – denn Überhitzung stellt ein Risiko für den Schlaf und das Wohlbefinden des Babys dar. Besorgen Sie sich ein Thermometer, das in der Nähe des Babybettes angebracht wird – nicht neben der Heizung, da dies die Messung verfälschen würde –, um jederzeit die tatsächliche Raumtemperatur zu kennen. Und lüften Sie das Zimmer morgens und abends einige Minuten lang, selbst mitten im Winter: Der Luftaustausch ist entscheidend für die Qualität der Luft, die das Baby einatmet, und kühlt den Raum nicht wesentlich ab.
Wie kleidet man ein Baby im Winter zum Schlafen an?
Die Nachtkleidung des Babys im Winter hängt direkt von der tatsächlichen Temperatur im Kinderzimmer ab – nicht vom Wetter draußen. Die Raumtemperatur ist dabei entscheidend.
Bei 18–20 °C (idealer Temperaturbereich) lautet die typische Kleiderwahl: Langarm-Body aus Baumwolle + Schlafanzug aus Velours oder dicker Baumwolle + Schlafsack mit TOG-Wert 2. Bei unter 18 °C (kühles Zimmer) fügen Sie eine zusätzliche Schicht hinzu, erhöhen Sie den TOG-Wert auf 2,5 oder 3 und ziehen Sie dem Kind Söckchen an. Bei 20–22 °C(etwas warmes Zimmer) ziehen Sie das Baby leichter an: Ein langärmeliger Body und ein Schlafsack mit TOG-Wert 1,5 können ausreichen. Absolute und allgemeingültige Regel: Niemals Decken, Bettdecken oder Kissen im Babybett vor dem Alter von etwa 18 Monaten – sie stellen eine Erstickungsgefahr dar. Der Schlafsack ist die einzige sichere Lösung, um das Baby nachts warm zu halten.
Wie kleidet man ein Baby tagsüber im Winter in Innenräumen an?
Im Winter in Innenräumen ist es in einer gut beheizten Wohnung mit Temperaturen zwischen 19 und 21 °C nicht nötig, das Baby übermäßig warm anzuziehen. Als Faustregel gilt: Ziehen Sie ihm eine Windel mehr an als sich selbst – aber nicht mehr.
Bei einer Raumtemperatur von 20 °C reichen in der Regel ein langärmeliger Baumwollbody und ein Schlafanzug oder ein Set aus Pullover und Hose aus leichtem Stoff aus. Vermeiden Sie es, Ihr Baby in Innenräumen zu überhitzen: Eltern, denen selbst kalt ist, neigen aus einem Schutzreflex heraus dazu, ihr Baby zu warm einzupacken, obwohl ein liegend oder wenig aktives Baby in einem beheizten Raum keine mehreren dicken Schichten benötigt. Überhitzung ist ebenso gefährlich wie Kälte, insbesondere für Säuglinge, deren Wärmeregulierung noch nicht voll entwickelt ist.
Wie kleidet man ein Baby für einen Ausflug im Winter?
Ausflüge im Winter gehören zu den Momenten, in denen die Kleidung des Babys besondere Aufmerksamkeit verdient – und oft auch zu denen, bei denen Eltern am meisten zögern. Die Grundregel lautet nach wie vor: lieber mehrere leichte Schichten übereinander als ein einziges sehr dickes Kleidungsstück.
Bei 10–15 °C: Langarm-Body + leichter Pullover + Hose aus Fleece oder Cord + Socken + leichte Mütze. Eine kleine Jacke kann das Outfit ergänzen. Unter 10 °C: Langarm-Body + Pullover + Pilotenanzug oder mit Fleece gefütterter Pilotenanzug, dazu eine Mütze, die die Ohren bedeckt, Fäustlinge und warme, geschlossene Schuhe. Unter 0 °C: Begrenzen Sie die Dauer der Ausflüge und ziehen Sie eine zusätzliche Schicht unter den Overall an. Der Kopf ist die Stelle, an der am meisten Wärme verloren geht – eine gut sitzende Mütze ist unverzichtbar, sobald die Temperaturen sinken. Hände und Füße kühlen als Erstes ab – Fäustlinge und geschlossene Schuhe haben daher oberste Priorität.
Wie kann man feststellen, ob dem Baby im Winter kalt ist?
Das ist die Frage, die alle Eltern im Winter beschäftigt, und die Antwort ist einfacher, als man denkt. Der beste Anhaltspunkt sind nicht die Hände oder Füße des Babys, sondern sein Nacken.
Führen Sie Ihre Hand sanft in den Nackenbereich des Babys: Ist die Haut dort lauwarm und trocken, hat das Baby die richtige Körpertemperatur. Ist sie kalt, ist dem Baby kalt und es sollte eine weitere Schicht angezogen werden. Ist sie feucht oder verschwitzt, ist dem Baby zu warm und eine Schicht sollte ausgezogen werden. Die Hände und Füße des Babys sind von Natur aus kälter als der Rest des Körpers – das ist physiologisch bedingt und kein guter Indikator für seine Körpertemperatur. Ein Baby, das kalte Hände, aber einen lauwarmen und trockenen Nacken hat, hat die richtige Körpertemperatur.
Wie kann man feststellen, ob es dem Baby im Winter zu warm ist?
Überhitzung ist für Säuglinge genauso gefährlich wie Kälte, und doch wird sie von Eltern im Winter oft weniger gefürchtet. Der Reflex, das Baby zum Schutz vor der Kälte zu dick einzupacken, ist weit verbreitet und kann sich auf die Schlafqualität und die Gesundheit des Kindes auswirken.
Anzeichen für Überhitzung beim Baby: feuchter oder verschwitzter Nacken, stark gerötete Wangen, beschleunigte Atmung, ungewöhnliche Unruhe oder im Gegenteil Lethargie. Bei Überhitzung ziehen Sie eine Windel aus und bieten Sie dem Baby das Stillen oder Trinken an – das Stillen ist in solchen Momenten besonders wertvoll, da Muttermilch auf natürliche Weise Feuchtigkeit spendet und den Körper reguliert. Wenn die Anzeichen einer Überhitzung mit hohem Fieber oder starker Lethargie einhergehen, suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
Kann man im Winter mit einem Neugeborenen nach draußen gehen?
Ja, und das wird sogar empfohlen. Bei einem Neugeborenen im Winter ist die Versuchung groß, zu Hause zu bleiben – das Wetter ist schlecht, es ist kalt, und nach draußen zu gehen scheint mühsam. Doch selbst kurze Ausflüge haben echte Vorteile für das Baby wie auch für die Mutter: natürliches Licht, das den Tagesrhythmus des Babys reguliert, frische Luft, die einen guten Schlaf fördert, und für die Mutter einen Moment zum Durchatmen und zur Wiederverbindung mit der Außenwelt – wertvoll gegen Müdigkeit und den winterlichen Baby-Blues.
Bereits ab einem Alter von wenigen Tagen kann ein gut angezogenes Baby in einer nicht extremen Umgebung nach draußen gehen. Die einzigen Kontraindikationen für Ausflüge sind extreme Kälte unter -10 °C, starker Wind und Krankheitsphasen. Ein Frühgeborenes oder ein Baby mit geringem Geburtsgewicht erfordert zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen – lassen Sie sich von Ihrem Kinderarzt beraten.
Wie benutzt man den Kinderwagen oder die Babytrage im Winter?
Beide Fortbewegungsarten sind für den Winter geeignet, erfordern jedoch jeweils spezifische Vorsichtsmaßnahmen.
Im Kinderwagen: Decken Sie das Baby mit einem Babyschlafsack oder einer am Kinderwagen befestigten Decke zu – diese darf niemals direkt am Baby befestigt werden, um eine Überhitzung zu vermeiden. Ein Kinderwagenbezug oder ein wasserdichtes Verdeck schützt vor Wind und Regen. Achten Sie darauf, das Gesicht des Babys nicht vollständig mit dem Verdeck zu bedecken – die Luftzirkulation bleibt unerlässlich. In der Babytrage: Die Körperwärme der Mutter oder des Vaters ist eine wichtige natürliche Wärmequelle. Das Baby muss in der Regel nicht so stark zugedeckt werden wie in einem dem Wind ausgesetzten Kinderwagen. Vermeiden Sie zu dicke Pilotenanzüge in der Babytrage – sie können die Hüften in eine falsche Position drücken. Verwenden Sie lieber spezielle Trage-Decken oder Tragejacken. Überprüfen Sie regelmäßig den Nacken des Babys, um die Temperatur anzupassen.
Welches Zubehör ist im Winter für Babys unverzichtbar?
Ein paar einfache Accessoires machen bei Ausflügen und in den Winternächten des Babys einen großen Unterschied.
Die Mütze ist das wichtigste Accessoire – der Kopf macht einen großen Teil der Körperoberfläche des Babys aus und ist der Bereich, über den am meisten Wärme verloren geht. Fäustlinge schützen die kleinen Hände, die schnell auskühlen. Ein Strampler oder ein Schlafsack für Ausflüge im Kinderwagen bedeckt das Baby wirksam, ohne dass zu viele Schichten erforderlich sind. Ein Schlafsack mit TOG-Wert 2 oder 3 ist für Winternächte unverzichtbar – niemals eine Decke im Bett. Ein Zimmerthermometer in der Nähe des Bettes ermöglicht es, die Nachtkleidung in Echtzeit anzupassen. Und ein Luftbefeuchter im Zimmer sorgt für eine Luftfeuchtigkeit, die der Atmung des Babys zuträglich ist – besonders nützlich im Winter, wenn die Heizung die Raumluft stark austrocknet.
Wie hilft das Stillen dem Baby, den Winter zu überstehen?
Stillen ist einer der besten natürlichen Schutzmechanismen gegen Winterkrankheiten. Muttermilch enthält Antikörper, weiße Blutkörperchen, Lactoferrin sowie zahlreiche antivirale und antibakterielle Wirkstoffe, die sich in Echtzeit an die Viren anpassen, die in der unmittelbaren Umgebung von Mutter und Kind zirkulieren.
Im Winter, einer Zeit, in der Erkältungen, Bronchiolitis, Magen-Darm-Infekte und andere saisonale Viren grassieren, ist dieser natürliche Immunschutz besonders wertvoll. Gestillte Babys leiden statistisch gesehen seltener an Infektionen der Atemwege und des Verdauungstrakts, und wenn sie doch einmal krank werden, verlaufen die Erkrankungen in der Regel weniger schwer und die Genesung erfolgt schneller. Das Stillen ist zudem eine wertvolle Quelle thermischer und emotionaler Geborgenheit an Wintertagen – das Baby liegt warm an der Brust, ist satt und fühlt sich geborgen.
Wann sollte man im Winter den Kinderarzt für das Baby anrufen?
Bestimmte Anzeichen sollten dazu veranlassen, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen oder die 15 anzurufen, unabhängig von der Jahreszeit – doch im Winter sind sie besonders wichtig, da sich Krankheiten zu dieser Zeit manchmal schnell entwickeln.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Ihr Baby folgende Symptome zeigt: Fieber bei einem Säugling unter 3 Monaten – dies ist immer ein Notfall –, schnelle, pfeifende Atmung oder Nasenflügeln, seit mehreren Stunden Verweigerung des Stillens oder Trinkens, Anzeichen von Dehydrierung (trockener Mund, sehr wenige nasse Windeln, fehlende Tränen), eine eingesunkene Fontanelle, ungewöhnliche Lethargie oder im Gegenteil unerklärliche starke Unruhe sowie bläuliche Lippen oder Fingernägel. Rufen Sie sofort die 15 an, wenn Atembeschwerden, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit oder eine sehr blasse oder gräuliche Hautfarbe auftreten.
Wie lauten die Rückgabebedingungen für Stillkleidung von 23 Mai Paris
Sie haben nach Erhalt Ihrer Bestellung 14 Tage Zeit, uns mitzuteilen, dass Ihnen ein Artikel nicht gefällt, und eine Rückerstattung zu beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Umtausch nicht möglich ist; es werden ausschließlich Rückerstattungen gewährt.
Personalisierte Artikel mit Stickereien sind von dieser Regelung ausgenommen und können weder zurückgegeben noch erstattet werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte vorab an unseren Kundenservice unter folgender Adresse: bonjour@23maiparis.com.
Weitere Vorlagen finden Sie auch hier
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