Stillen und die Rolle der Väter: Wie kann man seinen Partner einbeziehen?
Wenn man an Stillen denkt, denkt man oft an eine „exklusive Mutter-Kind-Beziehung“. Dabei spielt der zweite Elternteil, oft der Vater, in dieser besonderen Zeit eine wichtige Rolle. Unterstützung, Logistik, emotionaler Rückhalt: Stillen kann (und sollte!) zuzweit erlebt werden.
Hier sind 6 einfache und wirkungsvolle Möglichkeiten, Ihren Partner während der Stillzeit einzubeziehen.
6 Tipps für eine Stillzeit mit einem engagierten Vater!
1. Zuhören (auch wenn man die Wutanfälle nicht versteht)
Stillen kann körperlich und emotional anstrengend sein, manchmal schmerzhaft oder entmutigend. Die wichtigste Aufgabe des Partners ist es, zuzuhören, ohne zu urteilen.
Einfach da sein, die Zweifel, die Müdigkeit, aber auch die Freuden anhören.
Ermutigen, ohne Druck auszuüben.
Und jeden Tag daran erinnern: „Du machst einen unglaublichen Job.“
2. Eine behagliche Umgebung schaffen
Wenn Mama sich zum Stillen hinsetzt, kann Papa (oder ein anderes Familienmitglied):
- Ein Glas Wasser oder einen Kräutertee mitbringen Entdecken Sie auch unseren Artikel über Kräutertees und Pflanzen, die das Stillen unterstützen.
- Kissen oder Beleuchtung anpassen
- Mit älteren Menschen oder Ablenkungen umgehen
In diesen kleinen Gesten entsteht eine echte emotionale Co-Erziehung: Der eine füttert, der andere umgibt.

3. Den Alltag übernehmen
Wenn die Mutter stillt, kann sich der Partner um Folgendes kümmern:
- Geschirr, Wäsche, Mahlzeiten
- Windeln, Babybadewanne
- Die Organisation von Verabredungen oder Ausflügen
Dadurchwerden die Aufgaben neu verteilt und die Mutter kann sich ganz auf das Stillen konzentrieren, ohne sich zu verausgaben.

4. Gemeinsam lernen (und nicht einfach „laufen lassen”)
Stillen ist für alle ein Lernprozess. Der Partner kann:
- Artikel lesen, Unterstützerkonten verfolgen
- Fragen in der postnatalen Beratung stellen
- An Stillworkshops teilnehmen wenn möglich. Um gut zu starten, lesen Sie auch unseren Artikel über die Unverzichtbar für einen guten Start ins Stillen.
💬Ein einfacher Satz verändert alles:„Möchtest du, dass wir gemeinsam nach einer Lösung suchen?“

5. Eine eigene Bindung zum Baby aufbauen
Stillen bedeutet nicht, dass nur die Mutter eine Bindung aufbaut. Der Partner kann:
- Baby im Tragetuch tragen
- Mit ihm sprechen, ihn massieren, ihn wiegen
- Ihn baden oder ihm ein Lied vorsingen
Diese Momente sindwertvoll für das Baby … und für den anderen Elternteil, der sich dann voll und ganz einbezogen fühlt.

6. Auch unterstützen… wenn das Stillen aufhört
Manchmal verläuft das Stillen nicht wie geplant. Es ist wichtig, dass der Partner bedingungslose Unterstützung bietet, egal ob das Stillen zwei Wochen oder zwei Jahre dauert.
Die Entscheidung, zu stillen (oder nicht), ist kein Misserfolg oder Erfolg, sondern ein Abenteuer. Und es verdient, gemeinsam erlebt zu werden, egal was passiert.

Stillen ist ein gemeinsames Abenteuer, an dem sowohl Mama als auch Papa beteiligt sind!
Stillen kann eine intime Angelegenheit sein... aber es ist auch eine Angelegenheit für Paare, Familien und Teams.
Wenn der Partner präsent, engagiert und unterstützend ist, fühlt sich die Mutter stärker, besser verstanden und selbstbewusster. Und all das spürt auch das Baby.
Bei23 Mai Paris glauben wir an die Kraft des elterlichen Duos. An diese Bindungen, die sich in den Details des Alltags entwickeln. Und an die ewige Liebe.
Entdecken Sie unser Stillkleidungskollektion um dieses schöne Abenteuer zu zweit zu begleiten.
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Stillpullover
Still-Tank-Tops
Stillkleider
Stillpyjamas






















